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Abstammung der Maine Coon

 

Nach einer Legende ist die Maine Coon  das  Produkt der unmöglichen Liebe zwischen einem Waschbären (engl. Racoon) und einer Wildkatze aus den Wäldern von Maine. Eine andere durchaus einleuchtende, allerdings weitgehend angezweifelte Hypothese stellt sie als Abkömmling der auf Wikingerschiffen eingeführten Norwegischen Waldkatzen dar. Nach einer  anderen  Legende  stammen sie alle  von der Lieblingskatze der französischen Königin Marie Antoinette ab. Sie soll das Tier nach Amerika geschickt haben, um es vor der Zerstörungswut der Französischen Revolution zu schützen.

Mit Sicherheit zählen zu den Vorfahren der Maine Coon die im 17. Jahrhundert aus Asien und Europa nach Nordamerika eingeführten Lang- und Kurzhaarkatzen. Die Selektion der Rasse erfolgte allerdings weitaus später. Durch das kühle, regnerische Klima ihrer Heimat - dem Bundesstaat Maine im Nordosten der Vereinigten Staaten an der kanadischen Grenze - erfolgte ein natürliche Selektion: Große Katzen mit dichtem, langen Fell hatten einen deutlichen Vorteil gegenüber den zarteren, weniger üppig behaarten Exemplaren.


Rassestandard

 

Die Silhouette dieser Edelkatze ist rechteckig, die Beine sind lang und kräftig, der Knochenbau ist robust. Die gesamte Statur wirkt kräftig und solide. Der Kopf ist groß, die Nase quadratisch, das Kinn ist kräftig ausgebildet und endet mit dem Nasenspiegel in einer Linie. Das Profil ist länglich, die Backenknochen sind hoch und kräftig, die großen Ohren werden aufrecht getragen. Pinsel an den Ohrspitzen sind erwünscht, aber kein Muss. Die Augen sind groß und ausdrucksvoll. Alle Augenfarben sind zulässig. Blau allerdings nur bei weißen Exemplaren. Der Schwanz ist gleich lang wie der Körper mit langem, dichtem, fließendem Haar. Das Fell ist dicht und voll, am Kopf, an den Schultern und den Pfoten kurz. Am Rücken und an den Flanken länger. Die Maine Coon trägt eine deutliche Halskrause, das gesamte Fell wirkt seidig und fließend, die Unterwolle ist weich und fein, das Deckhaar dick und glänzend.


Kauf und Preis

 

Jungtiere sollten nicht vor der 13. Lebenswoche abgegeben werden, da erst zu diesem Zeitpunkt die Erstimpfungen zur Grundimmunisierung gegen Tollwut, Katzenschnupfen und Katzenseuche abgeschlossen sind und die Kätzchen ausreichend Gelegenheit hatten, das Sozialverhalten innerhalb der Gruppe zu erlernen.

 

Die Preise für ein Liebhabertier liegen - mit Stammbaum, entwurmt und geimpft - durchschnittlich bei 650,- €, für ein Zuchttier ab 1.000,- €.

 

In Ausnahmefällen werden junge Zuchttiere von Züchtern preis- werter abgegeben. Dies ist eine günstige Alternative, da es sich hierbei meist um gesunde Tiere handelt, die aber für die Zucht nicht mehr geeignet sind. Die Gründe hierfür können vielfältig sein. Bitte fragen Sie Ihren Züchter auch nach solchen Tieren, da hier letztendlich nicht der materielle Wert eines Tieres, sondern ein gutes Zuhause für ein langes, gesundes Katzenleben entscheidet! Vorsichtig sollten Sie allerdings sein, wenn ganze Nester zu "Schleuderpreisen" angeboten werden, da es sich kein seriöser Züchter leisten kann, Tiere zu verschenken!

 

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